Gemeinsame Interessen­wahr­neh­mung bei der dezentralen Stromversorgung zu EEG-Umlage, Abrechnung und Informationspflichten nach EEG und EnWG

Das EEG wird bei der Eigenversorgung vom Förderinstrument zur Bremse.

 

Zum Teil ist dies auf die Vielzahl offener Fragen zu Begriffen wie "Betreiber", "Verbraucher" und "Stromlieferung" zurückzuführen. Viele Betroffene haben Schwierigkeiten damit, wenn ein Familienvater als Elektrizitätsversorgungs-unternehmen gelten soll, weil die Oma in der Einliegerwohnung Strom aus der Familien-Solaranlage verbraucht, eine WEG mit Gemeinschafts-Stromerzeugungsanlage oder ein  Gemeinschaftsbetrieb keine Eigenversorger sein sollen, während das gleiche Haus in der Hand einer einzigen "juristischen Person" als Eigenversorgung zu organisieren ist. 

 

Wir gehen diese Fragen bereits heute an. Aber wir brauchen Verbündete. Machen Sie mit!

 

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie Landesverband Franken e.V. gründet einen Solidarfonds zur gemeinsamen Interessenwahrnehmung, Informationsaustausch und Führung von Musterprozessen. Weitere Vereine und Verbände sind eingeladen, sich an der Trägerschaft zu beteiligen.

 

Dezentrale Elektrizitätsversorger, Unternehmen und Immobilienbesitzer, die auf einem Grundstück  Eigenversorgung betreiben oder betreiben wollen, Anlagenbetreiber bzw. Betreiber von Stromerzeugungsanlagen (insbesondere KWK- und EE-Anlagen einschließlich Photovoltaik (PV), Wasserkraft, Windenergie, Biogas und hocheffiziente BHKW), Projektierer, Berater und Letztverbraucher können teilnehmen.

 

Sie bestimmen Ihren Beitrag. Der Mindestbeitrag ist lediglich 25 €.

 

Der Beitrag gilt als Spende an den von Ihnen bestimmten Trägerverein mit der Bestimmung, das Geld für den Solidarfonds, d.h. für Gutachten, Informationen oder Musterprozesse zugunsten der dezentralen Erzeugung, des Vor-Ort-Verbrauchs und der Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien und hocheffizienten KWK zu verwenden. Die Trägervereine entscheiden über die Verwendung einvernehmlich, notfalls mit Mehrheit nach Maßgabe der Spendenanteile. Sollte der Fonds aufgelöst werden müssen, werden die anteiligen Restbeträge der Spenden an die Vereine ausgezahlt.  Der Grundbeitrag soll dazu dienen, den Fonds überhaupt ins Leben zu rufen, grundlegende Informationen wie diese Internetseite und interne Hilfestellungen für die Mitglieder zu finanzieren und Risiken, z.B. aus Musterprozessen zu decken, die durch projektbezogene Beiträge nicht gedeckt sind.

 

Weitere Beiträge sollen projektbezogen z.B. für bestimmte Gutachten und Prozesse eingeworben werden. Diese Beiträge können auch darin bestehen, dass Sie die Tätigkeit von Rechtsanwälten, Gutachtern o.ä. in ihrem eigenen Interesse (mit-)finanzieren, aber die Ergebnisse für alle Betroffenen zur Verfügung stellen.

 

Der Fonds wird ins Leben gerufen und die Beiträge werden eingefordert,

sobald wir für mindestens 2.500 € Zusagen haben.

 

Ich nehme teil und sage einen Beitrag zu:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Wir sind an einer Mitwirkung als Träger interessiert:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Informationen der Kooperations-Rechtsanwälte des Solidarfonds

Checkliste

Download
Checkliste
Pflichten und Fristen Anlagenbetreiber
Checkliste.pdf
Adobe Acrobat Dokument 34.7 KB

EEG-Umlage-Info

Download
EEG - Umlage
Information zur Information des Netzbetreibers bei Eigenversorgungen, insbesondere bei Miete der Anlage oder mehreren Anlagenbetreibern.
EEG-Umlage-Info.pdf
Adobe Acrobat Dokument 112.8 KB

Mieterstrom

Das EEG 2017 ist beschlossen - und öffnet eine Tür für Mieterstrom. Das Vorhaben, dass "Mieter von preiswertem Strom aus erneuerbaren Energien profitieren können" wird aber schon kritisiert, das Ministerium hat schon Zahlen zu den Kosten in Umlauf gebracht.

Welche Kosten sind eigentlich gemeint? Mieterstrommodelle erhalten keine Förderung - und das soll sich auch nicht ändern! Lediglich die EEG-Umlage für den dort veräußerten Strom soll (eventuell)  verringert werden. Warum das eine gute Idee wäre und die Umlage entlasten würde, erklärt Rechtsanwalt Peter Nümann unter:

http://www.green-energy-law.com/


Unsere Unterstützer